Fünf Stimmen
am 10.Mai.


Liste 2, Platz 9

Aktuelles

Digitalisierung der Hochschulen

Die digitalen Medien rücken mehr und mehr in den Fokus von Bildungspolitik und Hochschulpraxis. Die Digitalisierung der Wissensbestände und ihrer Zugänge, der Lehr- und Forschungsplattformen, der Studienorganisation und Studierendenbetreuung birgt ein enormes organisationsveränderndes und qualitätserhöhendes Potenzial. Die Digitalisierung des Hochschulraums gilt als eine der wichtigsten Maßnahmen um Hochschulen zukunftsfit zu erhalten. Sie kann dazu beitragen, bestehende Herausforderungen wie eine wachsende und zunehmend vielfältigere Studierendenschaft zu bewältigen.

Digitale Lehrangebote ermöglichen flexible Studienzeiten, berücksichtigen den individuellen Lernprozess und können die Studierendenmobilität fördern. Hochschulen können sich dabei über die nationalen Grenzen hinaus durch exzellente Lehre profilieren. Durch das Angebot effizienter Onlinestudienangebote profitieren berufstätige Studierende aber auch Studierende, die ihren Auslandsaufenthalt besser in ihren Studienverlauf integrieren möchten. Damit geht das Potenzial einher, die internationale Studierendenmobilität weiter zu erhöhen. Die durch die Digitalisierung entstehenden Innovationen in der Lehre sind dabei nicht nur technischer Natur. Vielmehr geht es darum, Didaktik, Curricula und Lehrorganisation weiterzuentwickeln, und mit den technischen Neuerungen das Lernen aktiver, individualisierter und motivierender zu gestalten. 

Auch im Bremer Hochschulraum gilt es die Chancen der Digitalisierung noch besser zu nutzen und neue Zugangswege zu Bildung zu schaffen. Eine vorausschauende Beschäftigung und vertiefte Auseinandersetzung mit grundlegenden Herausforderungen, die durch die Digitalisierung aufgeworfen werden, ist eine dingende aktuelle hochschulpolitische Aufgabe.

Daher habe ich im März 2016 den Senat gefragt, welche Digitalisierungsstrategien die Bremer Hochschulen vorhalten? Die Antwort des Senats zeigte, dass es in den Bereichen digitale Lehre, Beratungsservice, Vernetzung und Hochschulmanagement noch Handlungsspielräume gibt. Welche genau beraten wir heute gemeinsam mit den Hochschulen in einer Anhörung des Wissenschaftsausschusses - ich bin sehr gespannt.

Dr. Henrike Müller

Geb. 1975 in Dessau
Politikwissenschaftlerin
Mitglied der Bremischen Bürgerschaft
Sprecherin der Fraktion für Wissenschaft, Europa- und Geschlechterpolitik

So können Sie mich erreichen

Bündnis 90/ Die Grünen
Schlachte 19/20
28195 Bremen
Tel Büro: 0421/ 3011 166
Tel Mobil: 0173-9110377
Fax: 0421/ 2011 250
Email: henrike.mueller@gruene-bremen.de
facebook: henrike.muller.7

 

Mitgliedschaft in parlamentarischen Gremien

  • Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten, internationale Kontakte und Entwicklungszusammenarbeit (Vorsitzende)
  • Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit
  • Ausschuss für die Gleichberechtigung der Frau
  • Parlamentarischer Untersuchungsausschuss "Anti-Terror-Einsatz in Bremen"
  • stellv. Mitglied im Ausschuss der Regionen (AdR, Brüssel)
  • Ansprechpersonen für die Beiratsgebiete Mitte und Woltmershausen

 

Mitgliedschaft in Verbänden/ Vereinen

  • Beirat der Landeszentrale für politische Bildung
  • Beirat des EuropaPunktBremen
  • Europa-Union Bremen (Geschäftsführung)
  • Bremer Europa-Zentrum e.V.
  • Kuratorium Freiheit für die Westsahara e.V.
  • Aufsichtsrat des Soziales Friedensdienstes (SfD)
  • Fördermitglied Deutsch-Israelische-Gesellschaft Bremen
  • Fördermitglied Pro Asyl
  • Fördermitglied Adopt a Revolution

 

Grüne Arbeitsgemeinschaften

  • LAG Europa
  • LAG Wissenschaft
  • LAG Frauen
  • LAG Demokratie & Recht
  • LAG Queer

 

 

 

 

Ich engagiere mich mit und für die Bremer Grünen, weil…

der Kern Grüner Politik vorausschauendes Handeln ist. Grundlegender Antrieb grüner Politik ist es denen, die nach uns kommen, bessere Verhältnisse zu hinterlassen. Politisch verwurzelt bin ich seit vielen Jahren in europa- und bildungspolitischen, antirassistischen und frauenpolitischen Netzwerken. Europa- und Hochschulpolitik bestimmen seit vielen Jahren mein politisches Engagement. War ich zunächst - während des Studiums - überparteilich engagiert, bin ich seit 2009 bei den Grünen aktiv. Von 2011 bis 2015 war ich Mitglied im Beirat Mitte, hier die Fraktionssprecherin und in den Ausschüssen "Beteiligung", "Bau und Verkehr" sowie im Begleitausschuss des "Lokalen Aktionsplan gegen Diskriminierung". Seit 2011 bin ich die Landesvorstandssprecherin der Bremer Grünen und Mitglied in den Landesarbeitsgemeinschaften "Europa", "Demokratie und Recht" und "Frauen". Interessierte sind immer herzlich willkommen bei den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaften. Nähere Informationen und Termine sind hier erhältlich.

Spezifische Verbandsarbeit

Seit vielen Jahren bin ich die Geschäftsführerin der Europa-Union, Landesverband Bremen. Hier arbeiten Europa-Interessierte, ExpertInnen, ParlamentarierInnen, Studierende und SchülerInnen gemeinsam an der Verwirklichung der europäischen Idee, schaffen eine europapolitische Öffentlichkeit in Bremen und unterstützen verschiedene Projekte. Seit Gründung des EuropaPunktBremen bin ich im begleitenden Beirat, engagiere mich im "Bremer Europa Zentrum", unterstütze die Deutsch-Israelische-Gesellschaft und bin Fördermitglied bei Pro Asyl und Adopt a Revolution.

 

Meine Themen

Hochschulpolitik ist Bildungs- ist Jugend- ist Arbeitsmarkt- ist Integrationspolitik

Mit dem Hochschulplan 2020 wurden einige der aktuellen hochschulpolitischen Fragen beantwortet. Ideen für eine zukünftige Aufstellung des Hochschul- und Bildungsstandortes liefert er allerdings nicht. Auch berücksichtigt er nicht, dass Hochschulen nicht nur exzellente Forschungsorte sind. Sie sind auch Ausbildungsorte, Lebensraum für immer jüngere, zunehmend minderjährige, Jugendliche und Arbeitsplatz für viele Tausend MitarbeiterInnen. Wir müssen daher noch immer Antworten finden auf die Fragen: Wie kann eine Reform der Studienbedingungen gelingen? Wie gestalten wir Hochschulen als jugendgerechten Bildungsort? Wie unterbinden wir prekäre Beschäftigung? Und angesichts der hohen Abwanderungsquoten: Wie halten wir die gut ausgebildeten jungen - auch internationalen - AbsolventInnen in Bremen, wie schaffen wir bessere Übergänge von Hochschule in Beruf, eine engere und langfristige Bindung an die Stadtgesellschaft?

Geschlechterpolitik ist Politik für alle

Ressourcen gerechter verteilen heißt, verschiedene Perspektiven einnehmen und genau hinsehen, welche Auswirkungen politische Entscheidungen auf wen haben. In Neudeutsch heißt das Gender Mainstreaming und Budgeting: beides findet in Bremen faktisch nicht statt. Dabei zeigen die skandinavischen Länder oder auch Südafrika, dass so öffentliche Mittel sparsamer und (ziel)gerechter eingesetzt werden können. Die „Geschlechterbrille“ nützt allen, denn sie hilft Notwendiges von Unnützem zu unterscheiden und sorgt ebenso für mehr politische Teilhabe. Sie fördert eine politische Kultur, in der nicht nur diejenigen Gehör finden, die über ausreichend viel Zeit verfügen, laut und durchsetzungsfähig genug sind. Aus all diesen Gründen müssen wir gerade der Geschlechterpolitik neuen Schwung verleihen. Und auch: Weil wir der Altertümlichkeit von AfD, HoGeSa & Co unser Bild einer modernen Gesellschaft entgegenstellen müssen, in der gleiche Rechte für alle und Berücksichtigung aller zentral sind.

Politik für Bremen ist Bundespolitik ist Europapolitik

Für eine humane Flüchtlingspolitik, die stärkere Berücksichtigung von Menschenrechten in Bremer Wirtschaftsbeziehungen oder auch die attraktive Verankerung Bremens im Europäischen Hochschulraum braucht es eine enge grüne Vernetzung Bremens im Bund und europapolitische Kompetenz.

Die Fortentwicklung der bisher erfolgreichen Europäischen Integration ist mein zentrales Anliegen. Bremen ist Teil Europas und profitiert bisher in hohem Maße von den europäischen Fördermitteln. Dass das so bleibt, dafür will ich mich einsetzen.
Damit verbunden ist für mich auch ein besonderer Fokus auf die Themen Antidiskriminierung, Demokratieförderung, Grundrechteschutz sowie Wissenschaft und Forschung.

Als Ihre Abgeordnete für Bremen

Lesestoff

Termine

August

Dienstag, 8. August

14:00 Uhr Ausschuss für die Gleichstellung der Frau

14:30 Uhr Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten

Zu Gast: Botschafter der Republik Estland

Mittwoch, 9. August

14:30 Uhr Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit

Dienstag, 22. August

14:00 Uhr Stadtbürgerschaft

Mittwoch/ Donnerstag, 23.+24. August

10:00 Uhr Landtagssitzung

Donnerstag, 31. August 

14:30 Uhr Ausschuss für die Gleichstellung der Frau

September/ Oktober

Dienstag, 5. September

14:30 Uhr Ausschuss für Bund, Europa und Internationales

16:30 Uhr Verabschiedung des Leiters der EU-Abteilung Christian Bruns im EuropaPunktBremen

Mittwoch, 6. September

14:30 Uhr Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit

Dienstag, 19. September

14 Uhr Stadtbürgerschaft

Mittwoch/ Donnerstag, 20./21. September

10 Uhr Landtagssitzung

Freitag, 22. September

10 Uhr Anhörung "Europäisches Solidaritätscorps" 

 

Mittwoch - Freitag, 18. - 20. Oktober

Ausschussreise nach Wien

Dienstag, 24. Oktober

14:30 Uhr Ausschuss für Europa, Bund und Internationales 

 

 

 

November/ Dezember

Mittwoch, 1. November

14:30 Uhr Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit

Dienstag, 7. November

14 Uhr Stadtbürgerschaft

Mittwoch/ Donnerstag, 8./9. September

10 Uhr Landtagssitzung

Dienstag, 14. September

14:30 Uhr Ausschuss für die Gleichstellung der Frau

Dienstag, 21. November

14:30 Uhr Ausschuss für Europa, Bund und Internationales 

Zu Gast: EU-Kommissar für Menschenrechte

Mittwoch, 22. November

14:30 Uhr Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit 

 

Dienstag, 5. Dezember

14 Uhr Stadtbürgerschaft

Mittwoch/ Donnerstag, 6./7. Dezember

10 Uhr Landtagssitzung

Freitag, 15. Dezember

14:30 Uhr Ausschuss für die Gleichstellung der Frau

Dienstag, 19. Dezember

14:30 Uhr Ausschuss für Europa, Bund und Internationales 

Zu Gast: EU-Kommissar für Menschenrechte

Mittwoch, 20. Dezember

14:30 Uhr Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit